Mama

Legoland

Da mir Herr Krümelsche zu Weihnachten eine Jahreskarte für’s Legoland geschenkt hat (und sich bei der Gelegenheit gleich mit), haben wir das für gestern angekündigte schöne Wetter ausgenutzt, um dort endlich einmal hinzufahren. Frisch ausgeschlafen (Fabi zumindest im Auto, uns hatte er um fünf geweckt) und gestärkt, machten wir uns also bei Knallesonne und um die 30 Grad ins seltsamerweise gar nicht so volle Legoland.

Ich war ja schon ein wenig skeptisch, wie so ein Tag mit Kleinfabi in einem Freizeitpark funktionieren wird. Schließlich kann er ja noch nicht mit der Achterbahn fahren und auch auf irgendwelchen schnellen Karussellen und im 4D-Kino sah ich ihn nicht so wirklich. Nun, die anfängliche Skepsis war schnell fortgeblasen. Zugegebenermaßen verlief der Tag komplett anders als vergangene Besuche in diversen Freizeitparks – ich war bisher im Gardaland, WB-Movie-Welt (ich glaube ehemals Fantasialand) und im Europapark – aber es lohnt sich definitiv schon mit so kleinen Kindern hinzufahren und wir hatten einen richtig schönen Tag gemeinsam. Naja, ich schrenke es ein – zum Legoland zumindest lohnt es sich bereits. Zum einen ist dieser Park von der Größe her überschaubar und zum anderen auch stark auf kleinere Kinder ausgelegt, was ich von o.g. Parks nicht weiss, weil ich, damals noch kinderlos, nicht so darauf geachtet habe. Fabi fand jedenfalls die wenigen Attraktionen, bei denen er mitdurfte, wahnsinnig toll und ist mit den meisten auch mehrfach gefahren. Hier liegt schon der große Unterschied zu früher: Meist war ich den kompletten Tag damit beschäftigt, jede Attraktion auszuprobieren und hätte gar nicht die Zeit gehabt, ein weiteres Mal zu fahren. Da Fabi aber diese Geschäfte ausgekostet hat, war er nach vier Stunden so platt, dass er noch nicht einmal die wenigen Attraktionen, bei denen er mitdurfte, allesamt ausprobiert hat. Dafür haben wir ausgiebige Zeit im Miniland verbracht, in dem u.a. Sehenswürdigkeiten aus Venedig, München, Berlin und Frankfurt detailgetreu aus Lego nachgebaut sind, inklusive vieler mobilen Bestandteile, die die Kinder mit Knöpfen bedienen können. Dieser Bereich ist sicherlich ein Highlight vom Legoland und gleichzeitig eine Besonderheit, die nur das Legoland in der Form zu bieten hat. Ich glaube Fabi hätte es sicher gereicht, die vier Stunden nur dort zu verbringen. Weiterhin einzigartig sind auch die Wasserpielzonen, sei es der Kinderspielplatz oder die Schiffahrt, bei der man mit Wasserkanonen bewaffnet auf andere Fahrgäste und Zuschauer schießen kann (und patschnaß wird!). Viele Eltern hatten ihren Kindern sogar extra Badeklamotten mitgebracht. Fazit: Das Legoland hat trotz seiner Überschaubarkeit durch seine Originalität eine Menge zu bieten. Wir werden unsere Jahreskarte deshalb sicherlich ausnutzen und bald mal wieder hinfahren. Vielleicht sogar einmal kinderlos, aber ganz sicher auch wieder mit Fabi!

2 Kommentare zu “Legoland”

  1. Nikeam 18.05.2009 um 13:41

    Haaaach… Da beneide ich Euch aber wirklich! Wir waren im letzten Jahr, als wir im Urlaub waren, im Legoland Billund.. Für uns ist das hier zuhause leider viel viel zu weit weg für einen Tagesausflug.
    Schön, dass es Euch so gut gefallen hat und dass ihr so einen tollen Tag hattet

    Lg, Nicole

  2. Steffiam 07.08.2009 um 14:08

    Hallo!

    Ich war neulich 3 Tage im Feriendorf und bin zur Erkenntnis gekommen, dass sich das Geld nicht lohnt. Es geht auch wesentlich günstiger was Unterkunft angeht. Siehe: http://www.guenzburg-ferien.de/ – alles im direkten Umland und mind. 3x schöner wie das Dorf.

    Liebe Grüße,
    Steffi

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