Archiv für die Kategorie 'Fabian'

Mama

Tränenfrei in die KiBe

Ja, irgendwie habe ich eine Pause gebraucht. Irgendwie ist halt auch nicht richtig viel passiert. Fabi spricht inzwischen, das ist richtig – sogar manchmal richtige Sätze, wofür er wohl richtig früh dran ist. Und auf Kindergartensuche bin ich – recht eifrig sogar. Das Sprechen schafft allerseits Zufriedenheit, aber wehe, wenn Sturmtief Fabian richtig losgelassen. Meine Herren, kann der seit zwei Wochen wüten… es ist echt unglaublich. Ein Einblick, was die Terrible Twos so bringen werden. Nur, was ich gerade so schreibe, fiel bei mir in den letzten Wochen unter die Kategorie: Von Westen nichts neues – Kind entwickelt sich, alles klar auf der Andrea Doria. Den ganzen Beitrag lesen »

Mama

Sommerschreibeloch

Ich bin entschuldigt. Jedenfalls bis letzten Samstag. Wie jeden Sommer waren wir auf der wunderschönen Nordseeinsel Spiekeroog, wo ich eigentlich bereitwillig aus dem Urlaub bloggen wollte. Leider hat es O.2. geschafft, pünktlich zum Juli den Roaming-Vertrag mit dem rosa Riesen zu kündigen, im Gegenzug aber keine eigenen Masten aufzustellen, so dass ich zwei Wochen komplett abgeschnitten war. Das tat zugegebenermaßen der Erholung reichlich gut, meiner Internetpräsenz aber reichlich schlecht. Nach einer Woche daheim, einer Tonne Bügelwäsche und jeder Menge Arbeit, melde ich mich, mit nicht Mittagsschlaf machen wollenden Nölfabi im Kinderzimmer aber endlich zurück. Den ganzen Beitrag lesen »

Mama

Ratespiel

Das Elternsein verschafft einem viele neue Fähigkeiten. Neben der Fähigkeit einhändig sauber zu machen, zu kochen und diversen anderen Dingen zu erledigen (zugegebenermassen weniger trainiert seit Fabi laufen kann) und beidhändig Vieles fertigzubringen, für das rein rechnerisch eigentlich mindestens drei Hände nötig wären, ist auch sicherlich die Fähigkeit interessant, aus kleinen Teilen die Gesamtheit zu erkennen, zu denen eben diese einst gehört haben. Meist wird diese Fähigkeit durch den erstaunten Ausruf “Aputt!” getriggert, gepaart mit flinken Füßchen, die das jeweilige kleine Teil in den Händen tragend zu einem befördern. Den ganzen Beitrag lesen »

Mama

“Au lieb, Papa!”…

…rief der Junior heute dem in die Arbeit gehenden Herrn Krümelsche hinterher und mein Mutterherz glühte. Überhaupt find ich den Junior zur Zeit bezaubernd. Auch wenn hier und da derzeit eine gewisse Sättigung an Babybloggelaber zu scheinen scheint, ich muss es trotzdem los werden: Be – zau – bernd!

Denn eigentlich ist es genau diese Ambivalenz, die unsere Mutterwerdung ausmacht. Vom ersten verzweifelten und durchnächtigten Vierteljahr zum häufig frustrierenden nächsten dreiviertel Jahr, zum zweiten Lebensjahr, dann schon einfacher und vor allem sprachgewandter. Mal Tage, an denen einem die Nähe einfach zu viel ist (S(ch)oss!), mal Tage, an denen man selbst vor Nähe übersprudelt. Ja – vielleicht ist es ja stinklangweilig, vor allem von aussen betrachtet, das Spiel, dass sich seit Jahrhunderten wiederholt. Ich habe das auch schon allzu oft gedacht (z.B. beim fünfzigsten Durchgang der Raupe Nimmersatt). Trotzdem möchte ich es nicht missen. Nicht nur, wegen der Entwicklung, an der man teilhaben darf, sondern auch wegen derjenigen, die einem selbst widerfährt.

Mama

Zwei Mal Klinik und zurück

Ich bin wieder da, nach einigen Tagen Verspätung. Dafür habe ich auch ein paar Antworten mitgebracht. Als sich zu Fabis Nichtessenwollen, Speicheln, erhöhter Temperatur, Pickelchen im Windelbereich und Unleidigsein hinzu am Samstag die Pickelchen munter weiter verteilten, haben Herr Krümelsche und ich die Theorie mit den Backenzähnen beigelegt und doch auf etwas anderes getippt. Irgendwie war mir die Tatsache, dass meine Raupe Nimmersatt seit drei Tagen so gut wie nichts ist, obwohl sie wirklich hungrig ist, auch nicht mehr richtig geheuer. Da sich derlei Probleme aber grundsätzlich am Wochenende erst richtig manifestieren, war dies unsere erste Reise in die Klinik. Den ganzen Beitrag lesen »

Mama

Schaufel und Besen

Ich bin heut mal richtig hinüber. Angefangen hat es schon mit einem ekig quengeligen Fabi am Morgen, der vom Mütterzentrum nichts wissen wollte. Bei selbigem waren wir heute draussen und Fabi hat ab kurz nach zehn angefangen, “Hause, Hause” zu schreien und überhaupt nicht mehr mitzuspielen. Überhaupt schien er nur dann zufrieden, wenn er von innen nach aussen durch das geöffnete Fenster klettern durfte oder ausserhalb des Aussenbereichs (wo auch nebenbei eine Strasse in der Nähe ist) “zur Arbeit gehen” spielen durfte. Das fand ich wiederum nicht so toll (obwohl die Idee, die Gartentür aufzumachen, zu winken und “Arbeit, Arbeit” zu sagen an sich ja originell ist). Den ganzen Beitrag lesen »

Mama

Wehmut

Der Fabi wächst und entwickelt sich – in rapiden Schritten. Ich kann mich schon gar nicht mehr erinnern, nicht Mutter gewesen sein und ohne meiner Kleinfamilie gelebt zu haben. Er hilft mit – er bringt mir meine Schuhe, wenn er vor die Tür gehen will, er versucht sich selbst anzuziehen, er spricht alles nach und erzählt und erzählt und erzählt. Neulich kam er glatt aus dem Haus in den Garten gerannt, um uns zu benachrichtigen, dass das Telefon geklingelt hat und wir es nicht gehört haben. Ich bin jeden Tag aufs Neue überrascht, was er alles mitbekommt. Nie hab ich sie früher verstanden, die Eltern, die jeden Schritt von ihrem Kind so bewundert haben, dass sie ihn mir mit leuchtenden Augen erzählt haben und heute könnte ich stundenlang das selbe tun. Er ist einfach meine kleine, große Liebe. Den ganzen Beitrag lesen »

Mama

Gadget Boy

Ich hab ja recht früh angefangen mit dem ganzen Technikgedöns. Erste Spielkonsole mit sechs, erster Computer mit acht, erstes Mal im Internet im Jahre 92. Yo – für heute ist das vielleicht nichts mehr besonderes, aber ich bin damals fast ein Unikum gewesen, zumal weiblich. Irgendwie bin ich, was meine Gadget-Affinität angeht, auch kleben geblieben, nenne unzählige Spielkonsolen mein Eigen (von der aktuellen Generation die Wii, die Xbox 360 und die DS) und kenne mich nach wie vor sehr gut mit Computern aus – sogar mit Windows, obwohl ich bekennende Macianerin bin. Ergo war meine größte Freude an Weihnachten und nach wie vor mein Lieblingsgadget, weil Minicomputer, iPod und Telefon in einem, das iPhone. Ich würde es wirklich nicht mehr hergeben wollen, ermöglicht es mir doch schnell mal zwischendurch im Internet zu surfen, Fotos zu schießen, E-Mails zu lesen, Stadtpläne zu schauen, zu twittern, das Fernsehprogramm nachzuschauen, usw…

Aber baff war ich dann heute doch, als ich mit Fabi auf dem iPhone Fotos betrachtet habe und er plötzlich selbstständig mit seinen 21 Monate alten Fingerchen von Foto zu Foto scrollen konnte und bereits begriffen hat, dass man das iPhone drehen kann und sich das Foto mitdreht. Vergesst meine Vergangenheit: Die Technikfreaks von heute fangen schon viel, viel früher an… und irgendwann zähl ich dann, die stets up-to-date in Sachen Technikschnickschnack gewesen ist, zum alten Eisen. Mal schauen, wie lange das noch dauert.

Fabi Gadget Boy (ebenfalls heute)

Mama

Knatschig

Irgendwie war die Nacht so gar nicht meins. “Schuld” war in dem Sinne aber nicht Fabi, sondern zunächst unser schnurloses Telefon, das Punkt 2.00 Uhr nachts meinte lautstark signalisieren zu müssen, dass nun der Akku leer sei (wie schaffen es eigentlich Männer bei so etwas, nicht wach zu werden?) und ab so ungefähr vier dann eben genannter Mann, dem das Essen anscheinend auf dem Magen geschlagen war (wie schaffen es Männer eigentlich weiterzuschlafen, wenn es uns Frauen den Magen verrenkt hat?). Um sechs und damit dafür, dass er am Vorabend erst um halb neun die Segel gestrichen hat, eine Stunde zu früh, hat dann auch Fabi mitbekommen, dass Randale stattfinden und war dann natürlich auch er wach (offensichtlich haben sich die männlichen Gene noch nicht so weit in ihm vorgearbeitet, dass er von so etwas nicht wach wird). Ergebnis: Ich total übermüdet, Mann in die Arbeit gehetzt, in der er heute früher sein musste, ich mit Chaos und nöligem Kind hinterblieben. Wenigstens verweilt letzteres gerade (hoffentlich lange) in der Kinderbetreuung. Den ganzen Beitrag lesen »

Mama

(S)Teuer

Während ich diese Zeilen schreibe, rattert gerade unsere Steuererklärung 2008 ans Finanzamt. 2008, das war das Jahr, in dem ich richtig ordentlich Elterngeld bezogen habe. Elterngeld, das sich zu 67% aus dem Nettoeinkommen der der Geburt vorangegangenen zwölf Monate errechnet hat. Dem Geld also, das ich nach Abzug der Sozialabgaben und Steuern erhielt. Das Elterngeld, auf das Ministerin van der Leyen wahnsinnig stolz ist und das steuerfrei ausgezahlt wird, weil es ja sonst weniger als 67% des Nettogehalts ausmachen würde. Das Elterngeld allerdings auch, das komplett in den Progressionsvorbehalt mit eingerechnet wird. Schade, dass sich bei uns der Steuersatz durch diese Einberechnung derartig erhöht hat, dass wir jetzt fast anderthalb Monate Elterngeld in Steuern zurück zahlen dürfen. Schade auch, dass von den zwölf Monaten Elterngeld, die man erhält, ohnehin nur zehn Monate ausgezahlt werden, falls man davor berufstätig war, weil dann das Geld, das man vom Arbeitgeber in den acht Wochen Mutterschutz nach Geburt des Kindes bezieht, voll angerechnet wird. Dadurch bleiben von den bei Einführung des Elterngeldes so viel gepriesenen zwölf Monaten dann auch nur noch acht und halb übrig. Ein Glück, dass der Progressionsvorbehalt der leistungsgerechten Besteuerung von Jungfamilien dient und nicht etwa dazu, das Elterngeld hinternrum doch zu besteuern. Nehmt Euch bitte, bitte in Acht, Ihr frisch gebackenen Eltern, das böse Erwachen kommt unweigerlich im Folgejahr des Elterngeldbezugs. Besten Dank auch, CDU!

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