Mama

Knatschig

Irgendwie war die Nacht so gar nicht meins. “Schuld” war in dem Sinne aber nicht Fabi, sondern zunächst unser schnurloses Telefon, das Punkt 2.00 Uhr nachts meinte lautstark signalisieren zu müssen, dass nun der Akku leer sei (wie schaffen es eigentlich Männer bei so etwas, nicht wach zu werden?) und ab so ungefähr vier dann eben genannter Mann, dem das Essen anscheinend auf dem Magen geschlagen war (wie schaffen es Männer eigentlich weiterzuschlafen, wenn es uns Frauen den Magen verrenkt hat?). Um sechs und damit dafür, dass er am Vorabend erst um halb neun die Segel gestrichen hat, eine Stunde zu früh, hat dann auch Fabi mitbekommen, dass Randale stattfinden und war dann natürlich auch er wach (offensichtlich haben sich die männlichen Gene noch nicht so weit in ihm vorgearbeitet, dass er von so etwas nicht wach wird). Ergebnis: Ich total übermüdet, Mann in die Arbeit gehetzt, in der er heute früher sein musste, ich mit Chaos und nöligem Kind hinterblieben. Wenigstens verweilt letzteres gerade (hoffentlich lange) in der Kinderbetreuung. Den ganzen Beitrag lesen »

Mama

(S)Teuer

Während ich diese Zeilen schreibe, rattert gerade unsere Steuererklärung 2008 ans Finanzamt. 2008, das war das Jahr, in dem ich richtig ordentlich Elterngeld bezogen habe. Elterngeld, das sich zu 67% aus dem Nettoeinkommen der der Geburt vorangegangenen zwölf Monate errechnet hat. Dem Geld also, das ich nach Abzug der Sozialabgaben und Steuern erhielt. Das Elterngeld, auf das Ministerin van der Leyen wahnsinnig stolz ist und das steuerfrei ausgezahlt wird, weil es ja sonst weniger als 67% des Nettogehalts ausmachen würde. Das Elterngeld allerdings auch, das komplett in den Progressionsvorbehalt mit eingerechnet wird. Schade, dass sich bei uns der Steuersatz durch diese Einberechnung derartig erhöht hat, dass wir jetzt fast anderthalb Monate Elterngeld in Steuern zurück zahlen dürfen. Schade auch, dass von den zwölf Monaten Elterngeld, die man erhält, ohnehin nur zehn Monate ausgezahlt werden, falls man davor berufstätig war, weil dann das Geld, das man vom Arbeitgeber in den acht Wochen Mutterschutz nach Geburt des Kindes bezieht, voll angerechnet wird. Dadurch bleiben von den bei Einführung des Elterngeldes so viel gepriesenen zwölf Monaten dann auch nur noch acht und halb übrig. Ein Glück, dass der Progressionsvorbehalt der leistungsgerechten Besteuerung von Jungfamilien dient und nicht etwa dazu, das Elterngeld hinternrum doch zu besteuern. Nehmt Euch bitte, bitte in Acht, Ihr frisch gebackenen Eltern, das böse Erwachen kommt unweigerlich im Folgejahr des Elterngeldbezugs. Besten Dank auch, CDU!

Mama

Händisch

Ich habe die letzten Tage mit Nähen verbracht und gestern Abend angefangen, mit meiner Super-Nanny-Freundin T. endlich Fabis Waldorfpuppe zu basteln. T. ist, neben einer Reihe anderer kinderfreundlichen Ausbildungen, auch Waldorfpädagogin, so dass sie mir zum Geburtstag die Zutaten für die Puppe nebst ihrer Zeit geschenkt hat, dieselbige mit mir zu basteln – bzw. bastelt sie für ihren Sohn Clemens und ich für Fabi. Ein sehr wertvolles und persönliches Geschenk, wie ich finde. Den ganzen Beitrag lesen »

Mama

Legoland

Da mir Herr Krümelsche zu Weihnachten eine Jahreskarte für’s Legoland geschenkt hat (und sich bei der Gelegenheit gleich mit), haben wir das für gestern angekündigte schöne Wetter ausgenutzt, um dort endlich einmal hinzufahren. Frisch ausgeschlafen (Fabi zumindest im Auto, uns hatte er um fünf geweckt) und gestärkt, machten wir uns also bei Knallesonne und um die 30 Grad ins seltsamerweise gar nicht so volle Legoland. Den ganzen Beitrag lesen »

Mama

Ramadama im MüZe

Heute war Ramadama in meinem geliebten MüZe. Zeit für mich, in Erinnerungen zu schwelgen. Letztes Jahr war ich zu diesem Zeitpunkt gerade mal zwei Wochen Mitglied und habe den kleinen Stillfabi für’s Ramadama erstmalig mit abgepumpter Milch und Papa allein daheim gelassen. Dieses Jahr hab ich schon gut ein halbes Jahr Gruppenmutterdasein hinter mich gebracht und hadere und hadere, ob ich im Juli für den Vorstand mitkandidieren soll, weil zwei Vorstandsmütter nicht mehr zur Verfügung stehen werden. Den ganzen Beitrag lesen »

Mama

Danke!

Und da sag noch einmal jemand, meinem Kind würden keine Grenzen gesetzt. Wie muss ich Fabi heute von der Kinderbetreuung zurück holen? Mit einem Kratzer auf der Wange und unter dem Auge… heieiei. Jedenfalls freue ich mich, dass die Erzieherin genau richtig reagiert und mir nicht gleich auf die Nase gebunden hat, wer Fabi gekratzt hat. Auch den ganzen Bohei, der um Fabi gemacht wurde, konnte weder sie, noch meine Super-Nanny-Freundin T. begreifen. Letztendlich meinten beide, es helfe nur, konsequent zu symbolisieren, dass Mutter nicht mit dem Verhalten einverstanden ist und recht viel mehr könne man auch nicht tun. Vonwegen Fabi mit nach Hause fahren drohen und “da bin ich mir sicher, dass der das bereits begreift”. Ich hab extra noch einmal T. gefragt und sie hat mir erneut bestätigt, dass Kinder in diesem Alter im hier und jetzt leben und eben schon vergessen haben, worum es ging, bis sie angezogen und auf’s Fahrrad gesetzt wurden. Danke T. und P., die Gespräche mit Euch haben mir richtig gut getan. Vor allem weil P.s Kinder auch sechs Monate lang gebissen haben und man ihr als Fachfrau wohl kaum vorwerfen kann, sie wüsse nicht, was sie tut. P. hat’s also alles lapidar mit “Mei, Du weisst doch, wie Mütter so sind.” abgetan und Fabi? Der war heut in der Kinderbetreuung ein Engel zu den anderen. Den ganzen Beitrag lesen »

Mama

Mutterglück…

…kann ganz plötzlich und durch Kleinigkeiten entstehen. Es überkommt einen und schwuppdiwupps, ist man in einem Zustand der vollendeten Glückseligkeit. So geschehen heute, in einem Meer von Pusteblumen.

Puuuuuuust! Puuuuuuust!

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Fabi ganz friedlich

Fabi kann ja auch ganz lieb und friedlich spielen. Ich werde ihm einfach weiter sagen, dass es nicht in Ordnung ist, wenn er andere Kinder maltraitiert, ihm sagen, dass ich es nicht möchte und ihn rausnehmen, wenn er über die Stränge schlägt. Spätestens wenn er eine Freundin finden will, muss ja der Spuk vorbei sein…

Dies ist übrigens mein 100. Artikel und ich hab die Freude am Bloggen wieder gefunden. Hurra! Die Sonne ist auch draußen. Das heißt für uns – nach dem Mittagsschlaf geht’s auf den Spielplatz mit dem Trio infernale.

Mama

Fabi hat Biss

Irgendwie reicht es mir zur Zeit. Egal wo und mit wem ich Fabi zusammen bringe, es wird munter drauf los gebissen, an den Haaren gezogen und gehauen. Meistens sogar ohne einen für mich erkennbaren Anlass. In einem Moment ist noch alles okay, im nächsten Moment läuft er zum weinenden, einem halben Jahr jüngeren Mädchen, das auf dem Bobbycar sitzt und zieht es richtig an den Haaren. Heute Abend hat er mich aus dem nichts heraus richtig fest gebissen, um mir anschließend, von Herrn Krümelsche inzwischen zur Rede gestellt, statt einem Gute-Nacht-Kuss zu geben an den Haaren zu ziehen. Den ganzen Beitrag lesen »

Mama

Muttertag

Süß sind sie, die beiden Männer. Haben mich heute morgen mit einer Käsebreze und einem breiten Lächeln begrüßt. Da kann ich es dem Junior dann auch gut verzeihen, dass die für mich bestimmte Schokolade mir nur überreicht wurde, damit ich sie ihm auspacke. Nachdem ich dann den romantischen Alleingang meiner Männer, um Blumen zu besorgen, ganz unromantisch dazu genutzt habe, unsere Steuerunterlagen zu sammeln (und wieder einmal ein Stoßgebet in unseren weißblauen Himmel zu schicken, der uns als einziges Bundesland eine Steuerrechtsklausur ins 2. Staatsexamen beschert – einmal im Jahr ist das tatsächlich nützlich), Elster zu beantragen und mich über den patriarchatischen Staat zu ärgern, in dem unsere Steuernummer dank Zusammenveranlagung erst als richtige erkennt wird, wenn ich die Daten von Herrn Krümelsche statt meinen eingebe, konnte ich mich dann doch tatsächlich einer Sache widmen, die gleich mindestens vier Leute auf einmal glücklich gemacht hat: Schokomuffins backen. Den ganzen Beitrag lesen »

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